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Normalerweise heisst es auf einer
Website „über uns“. Hier aber „über mich“. Das soll aber ja
nicht meenelig (eingebildet) ankommen. Denn ich bin als
Sennensattler ein klassischer Einmanbetrieb, das Gegenteil eines
Grossbetriebs. Ich produziere meine Artikel mit meinen eigenen
Händen. Und das in der guten alten Tradition meines Handwerks. Sie
können mir beim zeichnen, ziselieren, nähen, sägen, nieten, feilen
und polieren über die Schulter schauen.
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Mein nostalgisches Büdeli beim Schloss
Appenzell ist wohl die unmodernste und gerade deshalb auch die
heimeligste Werkstatt im Appenzellerland. Alles ist wie früher, wie
zu Zeiten meines Grossvaters Hans Fuchs. Schon als Bub habe ich ihm
oft zugeguckt und ein bisschen ausprobieren dürfen, als Jüngling
dann sein künstlerisches Handwerk erlernt. Es ist tief in der
Appenzeller Brauchtumstradition verwurzelt.
Gerne pflege ich das Althergebrachte
sorgfältig weiter. Ich bin aber auch offen für Neues und
experimentiere gerne mit kreativen Neuinterpretationen des alten
Handwerks. Man muss ja nicht unbedingt ein Senn sein, um an fein
gearbeiteten Ornamenten in Silber, Messing, Neusilber oder gar Gold
seine Freude zu haben! Meine Arbeiten sollen in der Tradition
verwurzelt bleiben, aber ich möchte mit der alten Fertigungstechnik
auch das Kreative, Moderne wagen. Sennisches mit Design verbinden.
1994 habe ich das Sennensattler-Büdeli
von meinem Grossvater übernehmen dürfen und betreibe es so bereits
in der vierten Generation. Ich freue mich, dass es mit seinen mehr
als 125 Jahren auf dem Buckel inzwischen zu den traditionsreichsten
und unterdessen auch bekanntesten Appenzeller Werkstätten des
Sennenhandwerks gehört. Und immer wieder auch Neues wagt.
Chönd zomer! |
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